Veröffentlicht: 03/09/2026

Lesezeit: 7 min

Wie ich meinen Bauch plötzlich mit anderen Augen sah Eine Geschichte über den „Darm-Zoo“ und darüber, wie das Lächeln in mein Leben zurückkehrte

 

Heute habe ich ein Thema für euch, über das bis vor kurzem noch nicht so offen gesprochen wurde, aber diese Erkenntnis hat meine Sichtweise nicht nur auf den Darm, sondern auch auf die Gesundheit insgesamt stark verändert. Und ich habe beschlossen, meine Geschichte mit euch zu teilen.

Ich begann, bei mir selbst darauf zu achten, wie viel Energie ich im Laufe des Tages habe, wie meine Haut aussieht, wie es um meine psychische Verfassung steht und auch, in welcher Stimmung ich morgens aufwache.

Was habe ich festgestellt? Hattet ihr auch schon mal das Gefühl, nach dem Mittagessen einen total aufgeblähten Bauch zu haben? Und kurz nach dem Essen fielen euch schon die Augen zu, ihr wart wie in einem Nebel und hattet obendrein ein schreckliches Verlangen nach Süßem? Genau das habe ich fast jeden Tag im Monat durchgemacht und dachte, das sei normal. Aber nur so lange, bis ich erkannte, was dahintersteckt und dass es einen Schlüssel zur Lösung gibt – und der verbirgt sich in meinem Bauch.

Schaut euch gemeinsam mit mir an, was das Darmmikrobiom ist, was PRObiotika, PREbiotika und POSTbiotika sind, und entdeckt die Kraft, die in eurem Darm verborgen ist und dort „lebt“.

Mein mikroskopisches Universum

Wusstet ihr, dass wir in unserem Bauch ein ganzes mikroskopisches „Universum“ voller Leben haben? Ja, genau so ist es. Dort leben Billionen von Mikroorganismen. Einen Artikel zu diesem Thema von einem der besten Krankenhäuser der Welt könnt ihr hier lesen.

Das Darmmikrobiom stellt ein faszinierendes, komplexes System dar:

  • Es umfasst die Darmumgebung sowie
  • die dort lebenden Mikroorganismen
  • sowie die von ihnen produzierten Stoffe.

Es kann einen entscheidenden Einfluss darauf haben, wie stark unser Immunsystem ist, wie viel Energie wir haben und wie wir uns fühlen.

Probiotika – Präbiotika – Postbiotika: Die Grundpfeiler der Darmwelt

Ich habe für Sie einen Überblick über die drei Grundpfeiler des Inhalts unseres Darms zusammengestellt. Um sich das besser vorstellen zu können, können wir das mit einem Zoo vergleichen.

 

1) PRO-biotika: Tiere im Zoo

  • Probiotika sind lebende, freundliche Bakterien, die in unserem Darm leben, genau wie die Tiere im Zoo. Wir mögen sie und kümmern uns um sie.
  • Wo sie zu finden sind: Naturjoghurt mit lebenden Kulturen (Bifidobacterium, Lactobacillus), Kefir, fermentierte Lebensmittel (Sauerkraut, Kimchi, Kombucha) oder auch Nahrungsergänzungsmittel.

2) Präbiotika: Futter für die Tiere

  • Die beste Nahrung für unsere nützlichen Bakterien (Probiotika) ist Ballaststoffe, dank derer sie sich in unserem Darm wohlfühlen, wachsen und genug Kraft haben.
  • Beispiele für Nahrungsmittel: Kartoffeln, Lauch, Zwiebeln, Knoblauch, Haferflocken, Bananen, Hülsenfrüchte, Leinsamen.

3) POST-biotika: Nützliche Stoffe, die von den Bakterien produziert werden

  • Wenn Probiotika richtig und gut mit Präbiotika gefüttert werden, produzieren sie wertvolle Substanzen für uns – und das sind die Postbiotika.
  • Dazu gehören unter anderem: Fettsäuren (Butyrat), Verdauungsenzyme (Laktase), Vitamine (Vitamin K).
  • Diese Stoffe sind sehr vorteilhaft für unsere Gesundheit: Sie hemmen Entzündungen im Körper, heilen die Darmwände und versorgen uns mit Energie.

 

Die Darm-Hirn-Achse: Sitzt unser Stress im Bauch?

Und nun schauen wir noch etwas genauer hin. Haben Sie auch schon einmal „Schmetterlinge im Bauch“ gespürt? Haben Sie sie vielleicht vor einem wichtigen Termin gespürt, oder war Ihnen übel, wenn Sie jemand verärgert hat? Das ist keineswegs ein Zufall.

Untersuchungen zeigen, dass der menschliche Darm und das Gehirn über eine besonders schnelle Kommunikationsverbindung miteinander verbunden sind. Dieser Verbindungsweg wird als „Vagusnerv“ bezeichnet.Es hat sich herausgestellt, dass der Darm tatsächlich unser Gehirn und unsere Psyche beeinflusst und sogar dazu beitragen kann, wie wir uns fühlen. Und genau deshalb sagt man, dass der Darm das „zweite Gehirn“ ist.

Was bedeutet das im Alltag?

 

Bis zu 90 % des Serotonins, des sogenannten „Glückshormons“, werden im Darm gebildet. Kein Wunder also, dass der Vagusnerv, als mein Mikrobiom aus dem Gleichgewicht geraten war, „Stresssignale“ an mein Gehirn sendete – und was war das Ergebnis? Ich war gereizt, unausstehlich und hatte an nichts mehr Freude.

 

Und wie kommt man nun da wieder heraus?

Wenn sich die schädlichen Bakterien überhandnehmen und die Anzahl der nützlichen Bakterien übersteigen, entsteht eine „Dysbiose“.

Dass es meinem Darm nicht gut ging, habe ich vor allem anhand dieser vier Anzeichen erkannt:

  • Verdauungsprobleme: Aufgeblähter, harter Bauch, häufiger Durchfall, Verstopfung, Völlegefühl nach dem Essen.
  • Heißhunger auf Süßes: Die überhandnehmenden Hefepilze verlangten so sehr nach Zucker, dass ich fast ständig Heißhunger auf Süßes hatte.
  • Müdigkeit/Reizbarkeit: Angstgefühle, schlechte Laune, Gehirnnebel und schreckliche Müdigkeit tagsüber waren bereits fast ein fester Bestandteil meines Alltags, und das ohne erkennbare Ursachen.
  • Geschwächtes Immunsystem/Allergien: Als ich Akne, Hautausschlag oder Ekzeme bekam und mir schon ein Schnupfen kam, wenn ich jemanden auch nur aus der Ferne niesen sah, sagte ich mir: „Jetzt reicht’s.“

Aber natürlich handelte es sich um Symptome, die ohne erkennbare Ursachen über Wochen und Monate hinweg anhielten. Wenn ich zum Abendessen Linsen aß und am nächsten Tag aufgebläht war, war das normal. Wenn Sie jedoch ebenfalls schon seit längerer Zeit mit ähnlichen Symptomen zu kämpfen haben, ist es vielleicht an der Zeit, einen Arzt zu konsultieren, der weiß, wie es weitergeht.

5 Schritte auf dem Weg zu einem glücklicheren Bauch-ZOO

Und nun die guten Nachrichten. Womit können Sie sofort beginnen? Es sind keine großen Veränderungen von heute auf morgen nötig (das wäre ja wieder nur Stress). Ich habe die Veränderungen schrittweise eingeführt. Langsam bin ich aus den eingefahrenen Gleisen herausgekommen. Und dann begann sich mein Darm-ZOO Schritt für Schritt endlich zu verbessern.

  • 1) Abwechslungsreiche Ernährung – Dank einer abwechslungsreichen Ernährung habe ich auch ein wunderbar vielfältiges Mikrobiom voller verschiedener Superbakterien.
  • 2) 1 fermentiertes Lebensmittel/Getränk täglich – Ich gönne mir mehr freundliche Bauchbewohner dank Kefir als Zwischenmahlzeit oder einem Löffel Kimchi zum Mittagessen.
  • 3) Füttere deine freundlichen Bakterien – Mach ihnen mit Obst, Gemüse oder Vollkornprodukten eine Freude, sie werden es dir danken.
  • 4) Stark industriell verarbeitete Lebensmittel (Fast Food, Tiefkühl- und Fertiggerichte, überzuckerte Getränke, zu viele schnelle Zucker) – Große Mengen solcher Lebensmittel vernichten die freundlichen Bakterien im Darm gnadenlos. Und das willst du nicht.
  • 5) Nahrungsergänzungsmittel – Ganz ehrlich? Ich habe nicht jeden Tag Lust, fermentiertes Gemüse zuzubereiten, oder ich habe einfach keinen Kefir im Kühlschrank. Nahrungsergänzungsmittel sind ideal für eine regelmäßige Verdauung und Sicherheit; sie eignen sich ebenso gut für unterwegs oder als Unterstützung nach einer Antibiotikabehandlung.

Mein Tipp für einen glücklichen Bauch

Als ich nach einem Partner für meinen neuen Lebensstil suchte, habe ich auf Nummer sicher gesetzt. Und ESSENS weiß ganz genau, wie wichtig ein gesunder Darm ist und wie man ihn im Gleichgewicht hält.

Die ESSENS-Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung des Darmmikrobioms helfen mir, meinen Darm-ZOO im Gleichgewicht zu halten, auch wenn ich es nicht immer schaffe, alle Mahlzeiten perfekt ausgewogen und abwechslungsreich zuzubereiten. Und genau hier unterstützt mich ESSENS.

Und wie sieht es mit eurem „Zoo“ aus?

Habt ihr auch schon eure neue „Mikrobiom-Routine“ gefunden? Wenn ihr wie ich nicht jeden Tag Zeit für einen perfekten Speiseplan habt, probiert doch mal die ESSENS-Nahrungsergänzungsmittel aus und erlebt selbst, wie sich euer Leben zum Besseren verändert.

Danke fürs Lesen und ich drücke euch die Daumen, dass auch euer ZOO glücklich ist und euch Freude bereitet!

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