Veröffentlicht: 09/06/2026
Lesezeit: 6 min

Der Sommer ist die Zeit, in der wir fast jeden Tag die Sonne genießen. Es ist die Zeit der Ferien, der Sommerkleider und der gemütlichen Abende mit Freunden. Und es ist auch die Zeit, in der wir darüber nachdenken, wie wir unsere Haut am besten schützen können.
Beta-Carotin gehört definitiv zum Sommer dazu. Aber wissen Sie alles darüber? Hilft es wirklich beim Bräunen? Kennen Sie seine Nachteile? Und wie kann es speziell für Frauen von Nutzen sein?
Am meisten wird es wohl mit Sonnenbaden und der Farbe Orange in Verbindung gebracht, aber seine Vorteile für den Körper gehen weit darüber hinaus.
Beta-Carotin gehört zur Gruppe der Carotinoide und ist ein pflanzlicher Farbstoff, der Gemüse und Obst ihre orange, rote und dunkelgrüne Farbe verleiht. Der menschliche Körper kann daraus Vitamin A gewinnen, das vor allem das Sehvermögen und das Immunsystem unterstützt und zur Gesundheit der Haut beiträgt.
Man kann sagen, dass es zu den Helden gehört, die für uns gegen äußere Einflüsse kämpfen.
Tatsächlich hat Beta-Carotin sehr positive Auswirkungen auf Frauen. Seine Wirkung ist nämlich nicht einseitig. Es hilft nicht nur der Gesundheit, sondern auch der Schönheit. Und das wissen Frauen doch oft zu schätzen, oder?
Es ist vor allem beliebt wegen:
Es stimmt, dass es tatsächlich zu einer gleichmäßigeren Bräune beitragen und der Haut einen gewissen Schutz bieten kann. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass es den gesamten Prozess eher unterstützt, als dass es die ganze Arbeit alleine erledigt. Es ist immer notwendig, Produkte mit Lichtschutzfaktor (SPF) zu verwenden.
Beta-Carotin lagert sich in der Haut ein, wo es die Zellen vor UV-Strahlung schützt, die Pigmentbildung unterstützt und die Empfindlichkeit gegenüber Sonnenstrahlen verringern kann, wodurch Sonnenbrand verhindert wird. Die Wirksamkeit ist jedoch individuell unterschiedlich und hängt oft von mehreren Faktoren ab.


Wenn Sie ans Meer oder an Orte fahren, an denen Sie sich sonnen möchten, ist es eine gute Idee, die Wirkung von Beta-Carotin auszuprobieren. Am besten beginnen Sie etwa 2–4 Wochen vor dem Urlaub mit der Einnahme und setzen diese auch während des Urlaubs fort. Entscheidend ist die Regelmäßigkeit, dank der Sie dann die besten Ergebnisse erzielen.
Um Beta-Carotin aufzunehmen, können Sie auch natürliche Quellen nutzen. Manchmal ist es zwar schwieriger, den Überblick darüber zu behalten, wie viel Sie davon über den Tag verteilt „zu sich genommen“ haben, aber der Verzehr von Lebensmitteln, die Beta-Carotin enthalten, ist für den Körper sehr wirksam.

Wussten Sie, dass Beta-Carotin fettlöslich ist? Seine Aufnahme in den Körper erfolgt daher idealerweise zusammen mit geeigneten Lebensmitteln. Zum Beispiel:
Da es sich um ein starkes Antioxidans handelt, hat es auch pflegende Eigenschaften und wirkt sich positiv auf das Hautbild aus.
Die antioxidativen Wirkungen schützen zudem das Kollagen in der Haut vor Schäden und helfen so auch im Kampf gegen Falten. Es handelt sich jedoch nicht um einen sofortigen Lifting-Effekt. Die Wirkung im Kampf gegen Falten zeigt sich erst im Laufe der Zeit.

Hier kommt die Hauptrolle ins Spiel. Was die Augengesundheit angeht, ist Beta-Carotin der Held Nummer eins. Seine Wirkung ist für die Augen und das Sehvermögen von entscheidender Bedeutung. Vitamin A ist nämlich wichtig für:
Und ein Mangel daran äußert sich beispielsweise in müden Augen. Also ja – Karotten sind gut für die Augen, aber das liegt vor allem am darin enthaltenen Beta-Carotin.

Die Dosierung ist relativ individuell. Sie hängt vor allem ab von:
Wie viel Beta-Carotin für Ihren Körper ideal ist, können Sie Ihren Arzt fragen, aber im Allgemeinen enthalten gängige Nahrungsergänzungsmittel für den täglichen Gebrauch etwa 6–15 mg.
Alles in Maßen. Die Einnahme ist zwar nicht extrem schädlich, aber es gilt, dass Beta-Carotin bei höherer Dosierung Folgendes verursachen kann:
Was die orangefarbene Haut betrifft, so handelt es sich nicht um einen dauerhaften Zustand, und nach Absetzen des Präparats verschwindet die Verfärbung nach einiger Zeit wieder.
Raucher sollten jedoch vorsichtig sein: Umfangreiche Studien wie ATBC (in Finnland) und CARET (in den USA) haben ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko bei der Einnahme höherer Betacarotin-Dosen nachgewiesen. Daher ist es ratsam, sich mit einem Arzt über die Eignung für Sie zu beraten.
Nahrungsergänzungsmittel mit Beta-Carotin sind vor allem geeignet:
Bei der Auswahl sollten Sie auf einige Kriterien achten:

Stoffe, die Beta-Carotin üblicherweise zugesetzt werden:
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